DE | EN
Initiative für Ausbildung in anthroposophischer Medizin Logo
„Initiative für Ausbildung in anthroposophischer Medizin”
c/o Philipp Busche
Gymnasiumstr. 34
70794 Filderstadt

GLS Bank
BLZ 430 609 67
Konto-Nr. 7009 149 700
IBAN DE71 4306 0967 7009 1497 00
BIC GENODEM1GLS

info@ausbildung-anthroposophische-medizin.de
„Lili Kolisko- Forschungsstipendium“

Lili Kolisko, 02.09.1889 (Wien)/-20.11.1976 (Gloucester), begründete die experimentelle naturwissenschaftliche Forschung innerhalb der Anthroposophischen Medizin. Ihre wichtigste Arbeit erhielt von Rudolf Steiner, der mit ihr zusammenarbeitete, den Titel „Physiologischer und physikalischer Nachweis der Wirksamkeit kleinster Entitäten.“ In ihr erbrachte sie den Nachweis, dass nach Hahnemann hergestellte Dezimal – Potenzen von Metallsalzen auch jenseits der Avogadro – Zahl noch wirksam sind und dass diese Wirksamkeit bei kontinuierlicher Potenzierung aufeinanderfolgend mehrere Wirkungsmaxima und Minima, also eine Art von Rhythmus aufweist. „Frau Dr. Kolisko hat die Anweisungen, die ich nach dieser Richtung gegeben habe mit größter Gewissenhaftigkeit durch lange Zeiten durchgeführt … und es ist uns gelungen, dass bloß Materielle zu zerspalten, so das in dem bloß Materiellen das wirklich Geistige zum Vorschein kommt“.

Ablauf: Nach Eingang des vollständigen Antrags wird darüber durch den Förderrat entschieden. Hierzu erfolgt eine Einladung des Antragstellers zur persönlichen Vorstellung. Nach Aufnahme läuft das Stipendium bis zum Ende des Studiums (Erhalt der Approbation).

Antrag: Der Antrag auf ein Stipendium muß folgende Unterlagen enthalten:

Antragschreiben: Aus diesem sollte das Anliegen und der evtl. benötigte Förderbetrag hervorgehen.

Lebenslauf, ausführlich

Lichtbild, aktuell

Darstellung der Bedürftigkeit

Adresse

Kontoadresse

Aktuelle Studienbescheinigung

Fördermöglichkeiten: Förderungen Als Stipendiat des „Lili Kolisko- Stipendium“ können folgende Anträge gestellt werden:

Anträge für das Erstellen einer Dissertation oder einer anderen wissenschaftlichen Arbeit. Hierbei werden sowohl Grundlagenforschung als auch weiterführende Arbeiten unterstützt. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Betreuung mit den wissenschaftlichen Einrichtungen der Anthroposophischen Medizin ( Gehard Kienle Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin Uni Witten/ Herdecke, Carus Intitut, u.a.)

Anträge für die Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen, Kongressen und Seminaren

Anträge für alles, was der Vertiefung der Anthroposophischen Medizin und ihrer wissenschaftlichen Grundlagen dient.

Anträge für Fahrtkostenerstattung

Abschlußbericht: Die wissenschaftliche Arbeit wird der Initiative als Kopie zur Verfügung gestellt. Das Ergebnisse anderer geförderter Vorhabens können nach individueller Absprache z.B. als Artikel für eine Fachzeitung oder als inhaltliche Konzeption einer Fachtagung, auf jeden Fall aber in Form eines veröffentlichungswürdigen Berichts für unsere Geldgeber dargelegt werden.

Soziale Vernetzung: Zur Förderung der sozialen Anbindung ermöglicht die Initiative den Stipendiaten die kostenlose Teilnahme an der Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion und an der Ostertagung der GAÄD. 

Mentor: Für den gesamten Zeitraum wird den Stipendiaten/innen ein Mentor zur persönlichen Begleitung vermittelt. Die Vermittlung erfolgt unter Berücksichtigung der Wünsche und Fragen der/des Stipendiaten/in.

Finanzielle Rahmenbedingungen: Anträge können bis zu einer durchschnittlichen Höhe von 1000/ Euro pro Studienjahr (6000 Euro/ Stipendiat/in) gestellt werden. Die Angaben verstehen sich als Richtsatz. Die Anträge werden individuell geprüft und entschieden. Zur Förderung der Eigenverantwortlichkeit müssen 20% der als Stipendium bereitgestellten Kosten nach Arbeitsantritt zurück gezahlt werden. Ein entsprechender Vertrag wird zwischen dem Verein und den Stipendiaten abgeschlossen. Die Modalitäten für die Rückzahlung werden zu Arbeitsbeginn und gemäß den individuellen Möglichkeiten vereinbart.